E-MobiliTät

Ehrgeiziges Ziel der Stadtwerke Löhne ist es, ihren gesamten Fuhrpark schrittweise auf alternative Antriebstechnologien umzurüsten. Ein elektrischer Fuhrpark mit auf ein Mindestmaß reduzierten Lärm- und Schadstoffemissionen wirkt sich unmittelbar positiv auf die Anwohner in Siedlungs- und Wohngebieten auf, wo ein Großteil der Fahrzeuge eingesetzt wird. Die Stadtwerke leisten hiermit einen direkten Umweltschutzbeitrag vor Ort in Löhne. Konträr zur landläufigen Meinung entstehen durch die Umrüstung auf e-Mobilität keine Mehrkosten, sondern es werden unter Lebenszyklusbetrachtung noch Kosten gesenkt.

Für uns sind Elektrofahrzeuge mit den herkömmlichen Reichweiten absolut ausreichend und sehr praktikabel, da wir ausschließlich im Stadtgebiet agieren,“ so Matthias Kreft, Betriebsleiter der Stadtwerke. „Und wenn dann noch ein großer Teil des Stroms aus alternativer umweltschonender Energieerzeugung stammt wie bei uns, ist das ideal.“, so Kreft weiter.

Der Strom für die E-Fahrzeuge wird durch 2 Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach der Fahrzeughalle auf dem Stadtwerke-Grundstück Sonnenbrink 2-4 erzeugt. Die beiden Anlagen weisen eine Leistung von 52 kWP und 55 kWP auf. Ein Batteriespeicher dient als Sicherheitspuffer in Zeiten hohen Stromverbrauches oder geringer Stromproduktion.

Für die E-Fahrzeuge stehen 12 nicht öffentliche Ladepunkte zur Verfügung. Mit der Ladeinfrastruktur über die Photovoltaik-Anlage können Strommengen von insgesamt 320 Ampere abgerufen werden.

Die E-Mobilität ist zusammen mit der Photovoltaik-Anlage in ein Gesamtenergiekonzept eingebunden. Zur Optimierung der Energieverbräuche – insbesondere der Eigennutzung des durch die Photovoltaik-Anlage erzeugten Stroms – wurde in einem Pilotprojekt ein dynamisches Lastmanagement installiert, in das alle Anlagen wie Erzeuger (Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher) und Verbraucher (Verwaltungsgebäude, Betriebsgebäude Wasserwerk, Werkstatthalle Service, Ladepunkte E-Mobilität) eingebunden sind. Das Lastenmanagement ermöglicht die Aufzeichnung und Analyse der Verbräuche und dient so als Grundlage für einen Ausbau des Batteriespeichersystems sowie für die Konzeption weiterer Photovoltaik-Anlagen.